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Immer wieder werden Forderungen zu immer neuen Mahn- und Gedenkstätten für die verfolgten (Juden, Behinderten, Politischen, Homosexuellen, Sinti und Roma etc.) des NS Regimes laut. Dabei haben wir eine Zentrale Gedenkstätte. Die “Neue Wache” in Berlin!
Hier wird an alle Opfer, auch an Homosexuellen erinnert. 
Ich denke, immer wieder neue Stätten des Erinnerns und des Gedenkens machen die Dinge nicht ungeschehen. Es sollte viel öfter auf die vorhandenen hingewiesen werden. Und diese sollten in einem respektvollen Erscheinungsbild gehalten werden. Bei einem meiner Besuche in der “Neuen Wache” fiel mir gleich der vertrocknete Kranz des Oberbürgermeisters der Stadt Berlin auf. Die Gedenktafel am Nollendorfplatz ist mit Fahrrädern zugestellt. In Koblenz ist der Denkraum, an der Nordseite der Liebfrauenkirche für an Aids- Verstorbene regelmäßig mit Hundekot “zu geschissen”. Bei Festen in der Altstadt dient er als Abstellplatz für Container.
Ist das deutsche Würdigungskultur?
Wir brauchen meiner Meinung nach in Deutschland keine neuen Mahn- und Gedenkstätten, wir sollten die vorhandenen mit Respekt und Anstand pflegen.
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ich hinterfrage überhaupt den sinn der errichtung solcher stätten. sie weisen darauf hin und rufen es für momente ins gedächtnis - nur damit mans im nächsten wieder vergisst. es gäbe bestimmt auch andere - wirkungsvollere - methoden an etwas zu erinnern…
Kommentar von paleica 2.Mai.2008 @ 9:22 Uhr nachmittags