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Erzbischof Robert Zollitsch sieht noch keine sinnvolle Lösung für die Frage nach einem Familienwahlrecht
Aus einem Artikel der Zeitung: “Die Tagespost” vom 26.04.2008
[..]Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat zu Beginn dieses Jahres adoptionswilligen gleichgeschlechtlichen Paaren durch ein Urteil den Rücken gestärkt. Was hat die katholische Kirche zu diesem sehr kontrovers diskutierten Thema zu sagen?
In der Debatte um das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare wird übersehen, dass es Mann und Frau sind, die für neues Leben sorgen. Familie entsteht dadurch, dass Mann und Frau miteinander Kinder zeugen – und auch beide für die Kinder da sind. Deswegen sehe ich ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche zusammenlebende Menschen nicht im Sinne dessen, was Familie ist und auch nicht im Sinne dessen, was dem Naturrecht entspricht. Ich halte es in diesem Zusammenhang nicht für richtig, Kinder ohne diesen von der natürlichen Ordnung gewollten Bezug zu Vater und Mutter aufwachsen zu lassen. Wir bedauern es, wenn in einer Familie ein Elternteil stirbt und ein Kind deswegen nicht mehr beide Eltern erleben kann. Das sehen wir als Nachteil an. Auf diesem Hintergrund verstehe ich nicht, warum man eine solche, für die Entwicklung eines Kindes nachteilige Situation konstruieren und gesetzlich auch noch untermauern will, nur um bestimmten Wünschen mancher Menschen Rechnung zu tragen.[..]
Quellennachweis: die Tagespost
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Was ist mit den Kindern, die nur von einem Elternteil aufgezogen werden? Haben es die nicht schlechter als Kinder, die von gleichgeschlechtlichen Partnern aufgezogen werden? Ah so, die Kirche ist ja eh gegen Scheidung. Aber in einer zerütteten Ehe aufwachsen? So jemand wird acu nicht sehr glücklich.
Kommentar von thewritingfranz 30.April.2008 @ 10:33 Uhr nachmittagsFür mich sind das alles “Quatschköppe” und die Politiker gleich mit dazu.
Kommentar von Gucky 1.Mai.2008 @ 3:51 Uhr nachmittagsIch meine, natürlich ist es von der Natur (oder von Gott oder wem immer) so eingerichtet, daß die Fortpflanzung mit einer männlichen und weiblichen Person passiert.
Und wenn wir nicht aussterben wollen, MUSS es auch so bleiben…
Aber man muß auch akzeptieren, daß es andere Lebensformen gibt und warum soll man denn bei vorliegenden Voraussetzungen denen nicht ein elternloses Kind geben ?
Die Hürden für eine Adaption sind hier in D so hoch, daß das wohl kaum einer aus “Spaß” auf sich nehmen würde.