Gespeichert unter: Allgemein, Gesellschaft, Politik, Rauchverbot | Schlagworte: Rauchverbot
Wieder hat es sich bewahrheitet: Vor dem Gesetz sind in Deutschland nicht alle Menschen gleich - manche sind eben gleicher. Nach der Argumentation des Hamburger Oberstaatsanwaltes Bagger gefährden der Altbundeskanzler Schmidt und seine Frau Loki, die ich persönlich hoch achte, mit ihrem Rauchen beim Neujahrsempfang in einem Hamburger Theater nicht die Gesundheit ihrer Mitmenschen. Die Aussage, die Grenze von Belästigung zur Körperverletzung sei durch den Zigarettenrauch der beiden Senioren nicht überschritten worden, versetzt mich in Erstaunen. Da der Oberstaatsanwalt dies so konkret einschätzt, weiß er wohl mehr als der Gesetzgeber. Das Gesetz wurde dorch eingeführt , weil die Gefahr der Gesundheitsgefährtung für andere bestand. Hoffentlich ist Herr Bagger nicht der Auffassung, dass aufgrund des gesegneten Lebensalters (89 und 88 Jahre) beide nicht mehr allzu viele Jahre mit ihrem Rauchen andere Menschen gefährden können.
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Die Anzeige lautete auf “Körperverletzung”. Einfach die Kirche im Dorf lassen, dann ist das Gejammere mit dem gleich v.s. gleicher sofort relativiert. Wenn man es dergestalt wichtig hat mit der Raucherei, dann sollte man sich politisch dafür einsetzten, dass Rauchen mit Mord und Körperverletzung gleichgesetzt wird und der Verkauf dieser hundgemeinen Mordinstrumente verboten wird und sich auch danach nicht beklagen, dass 14Mrd € auf die Einkommensteuer aller umgelegt wird. Solange einfach mal tief durchatmen (sic) und sich entspannen (Befehl). Ich zünd´ mir jetzt darauf eine an, Wetten?
Kommentar von iljuschin 1.Februar.2008 @ 1:02 Uhr nachmittagsIch bin jünger - rauche also noch länger. Drum seh ich voll ein, dass er darf und ich nicht.
Kommentar von R.Oberer 1.Februar.2008 @ 6:39 Uhr nachmittags