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Nichtraucher zeigen die Schmidts an
25.Januar.2008, 5:07 Uhr vormittags
Gespeichert unter: Gesellschaft, Rauchverbot | Schlagworte: , , , , ,

Bild-online berichtet heute:

[..]………Der Hamburger Staatsanwaltschaft liegt eine Strafanzeige gegen den verdienten Altkanzler Helmut Schmidt (89) und dessen Ehefrau Loki (8 8) vor. Der Vorwurf: Körperverletzung und Verstoß gegen das Rauchverbot……Der Absender der Anzeige: die Nichtraucher-Initiative Wiesbaden…..Bei einer Neujahrs-Veranstaltung im bekannten Theater „Komödie Winterhuder Fährhaus“ in Hamburg waren der Altkanzler und seine Frau Ehrengäste …….. Deshalb stellte ein Mitarbeiter ihnen ein Tischchen mit Aschenbecher hin, obwohl in Hamburg seit dem 1. Januar das Rauchen in öffentlichen Gebäuden gesetzlich verboten ist……Gegen Lang[chef des Theaters] wird von der Staatsanwaltschaft nicht ermittelt, weil ein Verstoß gegen das Rauchverbot keine Straftat, nur eine Ordnungswidrigkeit ist. Aber: Gegen die Schmidts werden möglicherweise Ermittlungen eingeleitet. Denn eine Körperverletzung ist nach Paragraf 223 des Strafgesetzbuches strafbar. Dort heißt es: „Wer eine andere Person körperlich misshandelt oder an der Gesundheit schädigt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.“[..]

Darüber hatte ich am 07.01.2008 schon in einem Beitrag geschrieben. Jetzt wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen.


4 Kommentare bis jetzt
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Dem Altbundeskanzler droht gar nichts. Das verfahren wird eingestellt, weil keine Straftat vorliegt.
http://www.strafverteidigerblog.de/respekt-in-deutschland-ordenstraeger-gegen-eheleute-schmidt-an/

Kommentar von Breidenbach 25.Januar.2008 @ 3:17 Uhr nachmittags

Hallo @ Breidenbach
ich zitiere aus Ihrem Blog: [..]Ein Träger des Bundesverdienstkreuzes darf keine offenbar unsinnigen Strafanzeigen gegen Personen des öffentlichen Lebens erstatten.[..]

Diesem Satz kann ich ganz und gar zustimmen. Ich denke dies gilt (oder sollte)für alle Bürger gelten. Und auch nicht nur gegen Personen des öffentlichen Lebens. Es gibt wahnsinnig viel “Unsinn” mit dem sich unsere Gerichte befassen müssen.

Kommentar von koww 25.Januar.2008 @ 3:31 Uhr nachmittags

Hm,… ich hatte gerade Helmut Schmidt immer als Beleg dafür gesehen, dass Rauchen und Tabakkonsun nicht so schädlich sind, wie uns der immer eingetrichtert wird.

Diese Angelegenheit zeigt sehr deutlich, dass nicht nur Politiker und Juristen in der Lage sind, einem Rechtsstaat schweren Schaden zuzufügen.

Kommentar von TheGayDissenter 25.Januar.2008 @ 10:57 Uhr nachmittags

Unglaublich, was manche Leute für’n Ding an der Welle haben. Ich entschuldige mich für diesen furchtbaren Ton, aber mehr fällt mir dazu nicht ein. Was erwarten die sich davon? Ein Exempel?

Kommentar von rene 25.Januar.2008 @ 11:25 Uhr nachmittags



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