Gespeichert unter: Allgemein, Gesellschaft, Politik | Schlagworte: Armut, Bauern, Preise, Wirtschaft
Kaum zu glauben was unsere Politiker so vom “Stapel” lassen:
Seehofer wirbt um Verständnis für höhere Lebensmittelpreise
Berlin - Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer hat bei den Verbrauchern um Verständnis für steigende Lebensmittelpreise geworben. Wie er im Deutschlandfunk sagte, könnten die Landwirte von ihrem Einkommen nicht leben, müssten mehr Nahrungsmittel importiert werden. Seehofer kritisierte Pläne aus Brüssel, die Direktzahlungen an Landwirte zu kürzen.
Sonntag, 13. Januar 2008, 9:08 © RZ-Online
Also liebe HartzIV Empfänger, liebe Rentner, liebe Großfamilien und alle die, die sich die teuren Lebensmittel nicht erlauben können, habt Verständnis wenn Ihr in Zukunft nur Reis und Nudeln essen könnt. Die armen Bauern mit den dicken Autos können auch nicht leben von dem was sie erwirtschaften, die seht ihr auch bald alle bei der ARGE. Klar früher mussten die Bauern auch hart arbeiten, heute gehen die ins Fernsehen und suchen ne “Bauerntrampel” die ihnen den Mist wegmacht. Klar das man dann keine Zeit mehr hat seine Felder zu bestellen und freut euch darüber, dass in Zukunft alles importiert wird, die Menschen in den Ländern können dann wenigstens von ihrer beruflichen Arbeit leben. Nur immer an das Gute denken. auch wenn der Magen knurrt.
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*lachkrampf* -sorry!-
Herr Seehofer, welcher Landwirt lebt heute noch von den Erträgen seiner landwirtschaftlichen Produktion? Wenn Sie einen sehen, sagen Sie ihm, dass er selten dumm ist, denn seine Kollegen und Kolleginnen leben schon seit Jahrzehnten (!) überwiegend oder ausschließlich von Subventionen aller Art. Und zwar sehr gut!
Wer nichts wird, wird Wirt. Wem auch das noch zu anstrengend ist, der wird Landwirt.
Es ist unglaublich, mit welcher Fach- und Sachunkenntnis wir regiert werden. Es gibt im Einkommensteuergesetz eine Einkunftsart, die heißt ‘Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft’. Würde diese Einkunfsart abgeschafft (und damit diese Einkünfte einkommmensteuerfrei gestellt), würde das nicht zu einem Euro weniger Steuereinnahmen führen, weil dort schon seit Ewigkeiten nur Verluste erklärt werden und faktisch nichts besteuert wird.
Anders sieht es natürlich in der industriellen Landwirtschaft aus. Ich meine jetzt die riesigen Mastbetriebe, die wir alle aus den nicht abreißenden Lebensmittelskandalen kennen. Dort läßt sich prima Geld mit dem Verkaufen von, mit was auch immer, verseuchtem Fleisch verdienen.
Kommentar von TheGayDissenter 13.Januar.2008 @ 3:25 Uhr nachmittags